Rost in den Gefäßen? Warum Arteriosklerose uns alle angeht – und wie uns die Natur hilft

Hand aufs Herz: Denkst du bei „Gefäßverkalkung“ auch zuerst an deine Großeltern? Damit bist du nicht allein. Lange Zeit galt die Arteriosklerose als reine Alterserscheinung. Doch während ich hier über meinen Fachbüchern für die Heilpraktiker-Prüfung sitze, wird mir immer klarer: unsere Gefäße sind der Spiegel unseres Lebensstils – und zwar von Anfang an des Lebens.

In diesem Beitrag möchte ich dich mitnehmen in die faszinierende Welt unserer Blutbahnen und dir zeigen, warum die Naturheilkunde ein wahrer Schatz für die Prävention ist.

Ich nehme mir jetzt übrigens vor, jeden Sonntag hier in meinem Blog über ein Thema zu berichten, um meinen Lernerfolg zu steigern und euch daran teilhaben zu lassen. Weitere interessante Themen findet ihr auch in meinem Instagramaccount:

Was passiert da eigentlich in unseren Adern?

Stell dir deine Arterien wie eine glatte Autobahn vor. Das Blut fließt durch, der Sauerstoff und die Nährstoffe kommen überall dort an, wo sie gebraucht werden. Also in jede Zelle deines Körpers! Ein erwachsener Mensch hat übrigens 30-40 Billionen Zellen in seinem Körper. Wahnsinn, oder?
Bei einer Arteriosklerose entstehen kleine Risse und Entzündungen in der „Fahrbahn“ (dem Endothel), das betrifft also die Zellschicht an der Innenfläche der Blut- und Lymphgefäße.

Der Körper versucht, diese Stellen zu flicken. Er nutzt dafür Fette, Kalk und Bindegewebe. Das Problem? Dieses „Reparieren“ dieser Risse führt dazu, dass sich Plaques bilden und die werden mit der Zeit dicker und härter. Die Autobahn wird zur Baustelle, der Verkehr stockt.
Das Gefährliche daran: Wir spüren es oft jahrelang nicht – bis der Fluss irgendwann ganz zum Erliegen kommt. Hier eine kleine Darstellung, wie eine Artierie sich langsam schließen kann:

Die Folgen einer Arteriosklerose sind Durchblutungsstörungen und sie kann schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) (Schaufensterkrankheit) und Nierenschwäche verursachen, da Ablagerungen die Arterien verengen und zu akutem Verschluss (z.B. durch Gerinnselbildung) führen können, was Organe mit Sauerstoff unterversorgt. 

Die gute Nachricht:
Deine Gefäße sind lernfähig!

Die Naturheilkunde schaut nicht erst hin, wenn die Baustelle schon den Verkehr lahmlegt. Wir setzen an, bevor der erste Riss entsteht.

Hier sind meine 5 Herzens-Tipps aus der Naturheilkunde, die du ganz einfach in dein Leben integrieren kannst:

1. Knoblauch & Bärlauch:
Die „Gefäßputzer“ der Natur


Schon meine italienische Oma wusste: Knoblauch hält das Blut jung. Heute wissen wir auch warum. Der Inhaltsstoff Allicin sorgt dafür, dass die Gefäße elastisch bleiben und sich weniger Ablagerungen bilden.

  • Mein Tipp: Wenn du den Geruch von frischem Knoblauch scheust, sind hochwertige Extrakte aus der Apotheke empfehlenswert.

2. Omega-3:
Der Entzündungskiller

Arteriosklerose beginnt fast immer mit einer stillen Entzündung. Hier kommt Omega-3 ins Spiel. Diese wertvollen Fettsäuren wirken wie ein „Feuerlöscher“.

  • Mein Tipp: Greife öfter zu Leinöl, Walnüssen oder – für die optimale Dosierung – zu einem hochwertigen Algenöl. Dein Herz wird es dir danken!

3. Weißdorn:
Kraftfutter für das Herz

In der Pflanzenheilkunde ist der Weißdorn (Crataegus) die wichtigste Pflanze für das Herz-Kreislauf-System. Er verbessert die Durchblutung der Herzkranzgefäße und hilft dem Herzen, ökonomischer zu arbeiten.

  • Mein Tipp: Ein Weißdorn-Tee am Abend ist ein wunderbares Ritual, um zur Ruhe zu kommen und gleichzeitig etwas für die Gefäßkraft zu tun.

4. Bewegung: Der natürliche „Flow“

Unsere Gefäße lieben Bewegung! Wenn wir uns moderat belasten (schon ein strammer Spaziergang reicht!), schüttet der Körper Stoffe aus, die die Gefäße weit stellen.

  • Mein Tipp: 30 Minuten tägliches Gehen im Wald wirken Wunder – auch für die Psyche!

5. Basisch essen gegen den „Rost“

Ein übersäuerter Körper neigt eher zu Entzündungen. Viel frisches Gemüse, Kräuter und wenig Zucker helfen dabei, das Milieu im Gleichgewicht zu halten und oxidativen Stress – quasi das „Rosten“ der Zellen – zu reduzieren.

Ich mache hier auch sehr gerne Basenbäder mit natürlichem Basensalz.

Mein Fazit
als angehende Heilpraktikerin

Die Arbeit am menschlichen Körper ist für mich jeden Tag aufs Neue ein Wunderwerk. Zu sehen, wie viel wir durch kleine Veränderungen im Alltag bewirken können, motiviert mich unglaublich für meine Ausbildung. 

Gesundheit ist kein Ziel, das man einmal erreicht und dann abhakt. Es ist eine Reise. Und ich freue mich riesig, wenn ich dich ein Stück auf diesem Weg begleiten darf. 

Was tust du heute für deine Herzgesundheit❤️? Schreibe mir gerne auf Instagram oder hinterlasse hier im Kontaktformular eine Nachricht – ich freue mich auf den Austausch mit dir!

Zurück
Zurück

Bindegewebe & Cellulite: was steckt dahinter und wie kann BellaBambi unterstützen?

Weiter
Weiter

2026 - das Jahr des Feuer-Pferdes